Nasser Start
Nachdem ich in der Woche vor Evian das Zurich Open als Vorbereitung nutzte, reiste ich mit einem guten Gefühl an den Genfersee. Wie immer erwarteten uns in diesem wunderschönen Ressort beste Trainingsbedingungen, eine tadellose Organisation und eine Prise Glamour. Die weltbesten Spielerinnen der verschiedenen Touren aus Amerika, Asien und Europa machten ihre Aufwartung, und ich hatte die Ehre, mit einer Wildcard dabei zu sein.

Namen wie Michelle Wie, Ai Miyazato, Jiyai Shin, Paula Creamer, Cristie Kerr, Sandra Gal und wie sie alle heissen, kämpften um das grosse Preisgeld von USD 3‘250‘000.
Um 7.11 Uhr in der Früh startete ich in einem Flight mit einer Japanerin und einer Koreanerin, welche bereits 8-fache Siegerin auf der Tour ist. Das nasse und kühle Regenwetter machte es uns nicht einfacher. Die engen Fairways und die sogar für mich sehr schnellen Greens stellten mich zwischenzeitlich vor einige Probleme. Ein Doppelbogey, gefolgt von zwei Bogies auf den back nine, liessen sich nicht mehr aufholen und so beendete ich den ersten Tag mit 4 über Par. Die sehr langsame Spielweise meiner Mitspielerinnen brachte mich zwischenzeitlich etwas aus dem Rhythmus, sodass ich mir selber zu wenig Zeit nahm. Dadurch kamen wir „auf die Uhr“ und waren somit unter ständiger Beobachtung durch die Referees, was zusätzlich für Druck sorgte. Nach dem ersten Umgang war ich mit meiner 76er-Runde in bester Gesellschaft mit Topspielerinnen wie Michelle Wie, Laura Davies und Lee-Anne Pace.












